07.04.26
In der Verbandsversammlung des Verkehrsverbund Region Trier (VRT) in der letzten Woche standen die aktuellen Entwicklungen bei der Nachfrage im öffentlichen Verkehr im Mittelpunkt. Neben der steigenden Nutzung des Deutschlandtickets und des Rufbus-Angebots wurden auch Überlegungen zur Einführung eines Luftlinientarifs vorgestellt. Besonders positiv fällt der Blick auf das Deutschlandticket aus: Insgesamt ist die Nutzerzahl des Deutschlandtickets auf ca. 80.000 pro Monat gestiegen.
Auch die Zahl der Unternehmen, die das Deutschlandticket-Jobticket über den VRT beziehen, ist innerhalb eines Jahres von 31 auf 42 gestiegen. Die Erlöse aus dem Verkauf der Deutschlandtickets legten deutlich zu und stiegen um rund 5,3 Millionen Euro auf nun rund 29 Millionen Euro. Damit stammen etwa 78 Prozent der Gesamterlöse des VRT aus dem Deutschlandticket.
Auch im digitalen Bereich entwickelt der VRT seine Angebote weiter: Die Web-Fahrplanauskunft sowie die App „VRT mobil“ wurden umfassend modernisiert und bieten inzwischen unter anderem Echtzeitinformationen, Favoritenfunktionen und eine verbesserte Nutzerführung. Für das Jahr 2026 ist zudem geplant, die Buchung von Rufbus-Fahrten direkt in die App zu integrieren. Mit Vorstellung des neuen Luftlinientarifs setzt der VRT zugleich einen weiteren Schritt, um den Nahverkehr noch einfacher zugänglich zu machen und damit vor allem Gelegenheitsfahrer anzusprechen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de