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Hochbahn unterstützt Kinderhospiz

27.04.26

Im Rahmen eines Besuchs beim Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke konnte die Hamburger Hochbahn AG heute ein besonderes Geschenk übergeben. Die Hochbahn ließ eine von Kindern gestaltete Illustration der Sternenbrücke als Werbung auf einen Bus anbringen und präsentierte das Ergebnis bereits in der vergangenen Woche vor Ort.

Ziel der Aktion war es, die Arbeit der Sternenbrücke als einzigartigen Ort der Begleitung, Entlastung und Geborgenheit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der gestaltete Bus soll das Thema sichtbar in die Stadt tragen und die Aufmerksamkeit für die Kinderhospizarbeit erhöhen. Gleichzeitig übergab die Hochbahn eine Gesamtspende in Höhe von 16.364,67 Euro. Die Summe ist das Ergebnis verschiedener Aktionen und Initiativen des Betriebsrates sowie der Belegschaft zugunsten sterbenskranker Kinder.

Die Sternenbrücke begleitet Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – oft über viele Jahre hinweg. Neben Pflege und palliativmedizinischer Versorgung stehen vor allem Zeit, Stabilität sowie Unterstützung für Eltern und Geschwister im Mittelpunkt. Darüber hinaus bietet das Hospiz Halt in Krisensituationen und in der Trauer. Aus Sicht der Hochbahn ist diese Arbeit von unschätzbarem Wert – sowohl für die betroffenen Familien als auch für die gesamte Stadtgesellschaft.

Saskia Heidenberger, Vorständin für Personal und Soziales der Hochbahn AG, betont die Bedeutung des Engagements: Die Sternenbrücke gebe Familien in einer der schwersten Lebenssituationen einen geschützten Raum mit Fürsorge und echter Menschlichkeit. Es sei wichtig gewesen, nicht nur finanziell zu helfen, sondern auch Aufmerksamkeit zu schaffen und das Thema mitten in die Stadt zu bringen.

Die Gesamtspende setzt sich aus mehreren Aktionen innerhalb der Hochbahn-Community zusammen. Dazu zählen unter anderem eine Spende des Betriebsrats aus einer Betriebsversammlung sowie eine weitere Zuwendung des Unternehmens im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung.

Ergänzt wurde die Summe durch Erlöse aus einer unternehmensinternen Kinderweihnachtsfeier sowie aus einer von Mitarbeitenden organisierten Auktion. Auch Beiträge aus der sogenannten Restcentspende der Hochbahn flossen in die Unterstützung ein.

Christiane Schüddekopf, Vorständin der Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke, zeigte sich dankbar für die Unterstützung. Besonders hervorgehoben wurde, dass viele Gäste des Hospizes an der Gestaltung des Busses beteiligt waren. Der Bus trage nun ihre Worte, Farben und Gedanken in die Stadt und stehe damit für Verbundenheit, Anteilnahme sowie die gesellschaftliche, soziale und familiäre Bedeutung der Kinderhospizarbeit.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de