27.04.26
Die Sicherheitsbilanz der Berliner Verkehrsbetriebe AöR für 2025 zeigt: Die Maßnahmen im BVG-Netz wirken. Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen investiert so viel wie noch nie in Sicherheit und Sauberkeit – und setzt mit dem Projekt „Sicherheitsradar“ künftig verstärkt auf eine ereignisbasierte Videodetektion, die Gefahrensituationen erkennt und umgehend an die Sicherheitsleitstelle meldet. Im Jahr 2025 wurden im Bereich der BVG AöR rund 16 Prozent weniger Straftaten registriert als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl auf dem niedrigsten Stand seit über zehn Jahren.
Auch die Zahl der Vorfälle gegenüber Beschäftigten ist deutlich zurückgegangen (minus 18 Prozent). Angesichts von rund 1,1 Milliarden Fahrgastfahrten im Jahr 2025 – nahezu zurück auf Vor-Corona-Niveau – bleibt der öffentliche Nahverkehr in Berlin damit insgesamt weiter sicher. Zu den zentralen Hebeln gehören mehr sichtbare Präsenz mit rund 250 Sicherheitskräften rund um die Uhr, intensivere Streifen mit der Polizei (von 1.587 im Jahr 2024 auf 1.708 im Jahr 2025) sowie verstärkte Prävention und technische Unterstützung.
Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG AöR: „Sicherheit ist die Grundlage für Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr. Die Entwicklung zeigt, dass unsere Maßnahmen wirken – aber wir wollen noch sicherer werden. Deshalb entwickeln wir unsere Technik gezielt weiter und nutzen moderne und smarte Videotechnik.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de