28.04.26
Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) hat gemeinsam mit Landrätin Julia Gieseking (SPD) aus dem Landkreis Vulkaneifel das Linienbus- und Rufbus-Angebot vor Ort praktisch erprobt. Ziel der Tour war es, die Verknüpfung von Linienverkehr und Rufbus in der ländlichen Region anschaulich darzustellen. Die Tour startete am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Gerolstein und führte über Hillesheim, Nohn und Dockweiler bis nach Daun. Dabei kamen sowohl reguläre Linienbusse als auch RufBusse zum Einsatz.
Landrätin Julia Gieseking betont: „Einfach einsteigen und losfahren – so unkompliziert kann Mobilität auf dem Land sein. Die Tour hat gezeigt, wie gut die verschiedenen Angebote ineinandergreifen.“
Der Rufbus ergänzt das Liniennetz, indem er kleinere Orte flexibel anbindet. Fahrten können bequem bis sechzig Minuten vor Abfahrt über die VRT-App, die digitale Fahrplanauskunft oder telefonisch gebucht werden. Gerade für Orte wie Nohn zeigt sich der Vorteil des Systems: direkte Fahrten ohne Umwege, angepasst an den tatsächlichen Bedarf der Fahrgäste.
VRT-Geschäftsführer Marcel Schillen unterstreicht den Nutzen des Angebots: „In einer ländlich geprägten Region wie der Vulkaneifel ist es entscheidend, flexible Mobilitätsangebote zu schaffen. Der RufBus macht den ÖPNV dort verfügbar, wo er besonders gebraucht wird, und ergänzt die regulären Linien dabei optimal.“ Vor allem zeigt es, wie wichtig multimodale Angebote sind.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de