29.04.26
Mit der neuen Fahrtassistenz wird mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Fahrgästen der Zugang zum ÖPNV im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont deutlich erleichtert. Die Funktion erweitert die barrierefreie Nutzung der Fahrzeuge der Öffis und sorgt für mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Komfort im öffentlichen Verkehr. In der Meine Öffis-App steht die neue Funktion bereits zur Verfügung. Direkt auf der Startseite finden Nutzer das Feld „Radar“.
Darüber kann an der Haltestelle per „Stop“-Signal ein Haltewunsch an den ankommenden Bus gesendet werden. Das Fahrpersonal wird so frühzeitig informiert, dass ein Fahrgast zusteigen möchte. Sobald der Bus an der Haltestelle hält, wird der sehbeeinträchtigte Fahrgast durch ein akustisches Signal gezielt zur Einstiegstür geleitet. Das erleichtert die Orientierung im Haltestellenbereich und ermöglicht vor allem an stark frequentierten Haltestellen ein sicheres und selbstständiges Einsteigen.
Auch während der Fahrt bietet die App umfassende Unterstützung: Der Haltewunsch kann bequem per Smartphone an das Fahrzeug übermittelt werden. „Mit der neuen Fahrtassistenz verbinden wir technologische Innovation mit konkretem Nutzen für unsere Fahrgäste. Unser Ziel ist es, Barrieren im Alltag spürbar abzubauen und den öffentlichen Verkehr noch intuitiver und zugänglicher zu gestalten“, erklärt der Öffis Geschäftsführer Holger Waldhausen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witten
Quelle: Zughalt.de