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Pro Bahn fördert Entlastung im ÖPNV

29.04.26

Die Bundesregierung hat einen Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband Pro Bahn fordert daher: „Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 Milliarden Euro für den Tankrabatt. Danach sollte der Tarif von 2028 auf 2029 nicht drastisch erhöht werden.“

Er regt Verbesserungen und mehr Flexibilität beim Deutschlandticket an: „Kunden, die ein Jahresabo abschließen und sich damit ein Jahr lang an das Deutschlandticket binden, sollten einen Bonus erhalten, indem sie statt zwölf Monaten nur zehn Monate bezahlen müssen. Auch sollte es die Möglichkeit geben, das Deutschlandticket ohne Abo zu kaufen. Die nicht zeitgemäße Kündigungsfrist beim Abo sollte zudem entfallen.“

Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender bei Pro Bahn, schlägt auch Maßnahmen zur Entlastung der Branche vor: „Eine Senkung der Trassenpreise auf die tatsächlich anfallenden Kosten (genannt Grenzkosten) entlastet die Unternehmen im Schienenverkehr. Dies entlastet und stärkt neben dem Nahverkehr auch den Güter- und Fernverkehr auf der Schiene.“ Auch im Busverkehr soll es stärkere Förderungen für Elektrobusinvestitionen geben.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de