04.05.26
In der von der Staatsregierung initiierten Erklärung bekennen sich der Freistaat Sachsen, Kommunen, Unternehmen und Verbände zu einer konsequenten Weiterentwicklung autonomen Fahrens als integraler Bestandteil moderner ÖPNV-Konzepte im Freistaat Sachsen. Ziel ist die alltagstaugliche und wirtschaftliche Anwendung autonom fahrender Fahrzeuge (SAE Level 4) im Regelbetrieb bis Ende 2030 – was beim Fortschritt der KI-Technik als gut möglich gilt.
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) begrüßt die Initiative und erhofft sich einen Schub für die Weiterentwicklung von Technologie, regulatorischen Rahmenbedingungen und dem anschließenden Betrieb. Bereits jetzt werden erfolgreich Modellprojekte, beispielsweise in Leipzig, erprobt. Diese sind auch eine gute Grundlage für ein späteres landesweites Rollout.
Andreas Hemmersbach, Vorsitzender der regionalen VDV-Landesgruppe Sachsen/Thüringen: „Mobilität von morgen bedeutet gutes Leben und Teilhabe in der Stadt wie dem ländlichen Raum und multimodale Vernetzung von Verkehrssystemen. Autonomes Fahren wird ein Schlüssel hierfür sein. Wir brauchen den ÖPNV als Innovationstreiber und schaffen dadurch volkswirtschaftlichen Mehrwert. Daher verstehen wir die gemeinsame Absichtserklärung auch als Signal, dass wir gemeinsam und schnell die verbleibenden Rahmenbedingungen für den Einsatz im Regelbetrieb schaffen. Die Branche steht bereit.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de