06.05.26
Beamte der Bundespolizei haben am 27. April gemeinsam mit dem Hauptzollamt Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt einen Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Rheine durchgeführt. Ziel waren Maßnahmen zur Bekämpfung typischer bahnpolizeilicher sowie grenzüberschreitender Kriminalitätsformen. Aufgrund der Lage im deutsch-niederländischen Grenzkorridor mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten im ÖPNV stand der Bahnhof besonders im Fokus.
Die Bundespolizisten führten 47 Identitätsfeststellungen durch und sprachen vier Platzverweise aus. Bei einem 36-jährigen Deutschen wurde eine geringe Menge Amphetamine festgestellt und sichergestellt; gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei der Kontrolle von zwei Männern auf einem E-Scooter verhielten sich diese unkooperativ und verweigerten die Ausweisung.
Im weiteren Verlauf beleidigte ein 17-jähriger Deutscher die Beamten und leistete Widerstand, weshalb auch gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden neben Ausweisdokumenten weitere Gegenstände aufgefunden. Der 26-jährige Mann führte zudem ein Butterflymesser mit sich.
Stefan Hennigfeld
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Quelle: Zughalt.de