21.05.26
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR betreibt bereits heute mit etwa 280 Fahrzeugen eine der größten Elektrobusflotten Deutschlands und will künftig auch die Fahrzeuge privater Subunternehmen elektrifizieren. Wie im Verkehrsvertrag vorgesehen und seit Jahrzehnten erfolgreiche Praxis, vergibt die BVG AöR rund acht Prozent ihrer Linienleistungen an private Unternehmen.
Für die Fahrgäste macht das zunächst keinen Unterschied. Die Fahrzeuge der Subunternehmen fahren auf derzeit rund 25 Linien im typischen gelben Design und bieten vom Fahrkartenkauf bis zur Fahrgastinformation alle Annehmlichkeiten, die in Berlin üblich sind. Nun werden diese Leistungen turnusmäßig neu ausgeschrieben. Der Betriebsbeginn für die jetzt ausgeschriebenen Aufträge ist laut Planung Anfang 2030. Die Verträge werden eine Laufzeit von 15 Jahren haben.
Die Fahrgäste profitieren vom hohen Komfort und dem geringen Geräuschpegel der „Stromer“. Berlin wiederum profitiert von der sinkenden Belastung durch Abgase.
Auch die BVG-eigene E-Busflotte wächst weiter. Erst kürzlich gingen die ersten Fahrzeuge einer neuen Generation von E-Gelenkbussen in Betrieb. Siebzig dieser Fahrzeuge sollen planmäßig bis zum Sommer eingesetzt werden, weitere 200 folgen in diesem und im kommenden Jahr. Positiver Nebeneffekt für die Fahrgäste: Durch konstruktive Veränderungen im Innenraum bieten die neuen Gelenkbusse sechs Sitzplätze mehr als das Vorgängermodell.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de