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Sicherheitspartnerschaft in München

18.06.26

Mit der Einführung der „Quattro-Streife“ setzen das Polizeipräsidium München, die Bundespolizei München, die DB Sicherheit sowie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) künftig auf eine noch engere und sichtbarere Zusammenarbeit speziell im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs. Damit ist München die erste Stadt in Bayern, in der ein gemeinsames Streifenkonzept dieser Art umgesetzt wird. Bundesweit werden diese „Quattro-Streifen“ bereits erfolgreich in einigen anderen Städten praktiziert.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit täglich bis zu 450.000 Reisenden und Besuchern einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die hohe Frequentierung sowie die Vielzahl unterschiedlicher Nutzungs- und Aufenthaltsformen erfordern eine enge Abstimmung aller Sicherheitsakteure vor Ort innerhalb ihrer jeweiligen Rollen.

Die gemeinsamen Streifen bestehen jeweils aus Einsatzkräften der Münchner Polizei, der Bundespolizei München sowie Beschäftigten der DB Sicherheit und der Münchner U-Bahnwache. Sie werden zusätzlich zu den bereits bestehenden Streifen vor Ort eingesetzt.

Ziel dieser Quattro-Streifen ist es, die Sicherheitslage im Bereich des Hauptbahnhofs nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Unternehmen weiter auszubauen. Die Quattro-Streifen sind zudem Bestandteil des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der DB InfraGO Personenbahnhöfe.

Durch den gemeinsamen Einsatz sollen Kompetenzen und Erfahrungen gebündelt sowie ein schnelleres und effektiveres Einschreiten ermöglicht werden. Die Quattro-Streife setzt auf eine enge und koordinierte Zusammenarbeit bei der Abwehr von Gefahren sowie bei der Bewältigung von Ordnungsstörungen und Bekämpfung von Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofs und seines Umfelds. Der unmittelbare Informations- und Lageaustausch innerhalb der gemeinsamen Streifen schafft dabei ein einheitliches Lageverständnis und verbessert sowohl präventive Maßnahmen als auch die koordinierte Bewältigung aktueller Kriminalitätslagen.

Gleichzeitig soll das erkennbare Auftreten der vier Partner das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden, der Besucher sowie der Münchner Bevölkerung nachhaltig stärken. Mit der Einführung der Quattro-Streife setzen die beteiligten Behörden und Unternehmen ein gemeinsames Zeichen für eine moderne, vernetzte und kooperative Sicherheitsarbeit im öffentlichen Raum.

Die zugrunde liegende Kooperationsvereinbarung wurde in der vergangenen Woche am Münchner Hauptbahnhof von jeweils einem Vertreter der vier Institutionen unterzeichnet.

Polizeivizepräsident Christian Huber vom Polizeipräsidium München: „Subjektive Sicherheit zeigt sich nicht in Zahlen, sondern vor allem darin, wie sicher sich Menschen im öffentlichen Raum fühlen. Mit der Quattro-Streife setzen wir deshalb ganz bewusst auf eine sichtbare Präsenz sowie ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten aller Sicherheitspartner.“

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de