29.06.26
Nachdem sie im Februar die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Strecke Bitterfeld – Zörbig – Stumsdorf vorgestellt hat, hat sich Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) in der vergangenen Woche vor Ort einen Eindruck vom gegenwärtigen Zustand der Saftbahn-Strecke verschafft. Sie nahm dafür an einer Streckenbefahrung des Projektteams teil.
„Für die Umsetzung der Reaktivierung müssen alle Projektpartner an einem Strang ziehen. Umso erfreulicher ist es, dass so viele von ihnen heute an dem Termin teilnehmen und sich aktiv an den Vorbereitungen beteiligen“, sagte Ministerin Hüskens in Bitterfeld-Wolfen.
„Es ist wichtig, dass wir zügig anfangen, bei den anstehenden Planungsschritten keine Zeit verlieren und fokussiert mit möglichst wenigen Varianten weiterarbeiten“, hob sie hervor. Ziel der heutigen Befahrung sei es, direkt vor Ort frühzeitig mögliche Ausschlusskriterien oder Vorzugsstandorte für Haltepunkte zu erkennen.
Die von der NASA GmbH in Auftrag gegebene Studie zur Machbarkeit einer Reaktivierung der Strecke Bitterfeld – Stumsdorf ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Umsetzung langfristig möglich ist, wenn die weiteren Planungen keine erheblichen Mehrkosten ergeben.
Rund 31.000 Menschen könnten an das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz angebunden werden. Die Kosten werden auf 130 Millionen Euro geschätzt. Die Betriebskosten im Anschluss würden dauerhaft finanziert werden müssen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de