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RNN modernisiert Tarifsystem

30.06.26

Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) startet zum 1. August 2026 den ersten Umsetzungsschritt seiner Tarifreform. Den Auftakt bildet eine grundlegende Vereinfachung im Zeitkartenbereich: Statt zahlreicher Preisstufen und Tarifkombinationen gibt es künftig klar strukturierte Wochen-, Monats- und Jahreskarten mit einheitlichen Preisen. Gleichzeitig wird die Gültigkeit aller Zeitkarten auf das gesamte RNN-Verbundgebiet ausgeweitet.

„Menschen wünschen sich Mobilität, die einfach funktioniert“, erklärt Silke Meyer, Geschäftsführerin des RNN. „Mit dem Tarif-Update schaffen wir deshalb unser bislang einfachstes Zeitkartensystem. Künftig gilt: ein Verbundgebiet – ein Preis. Die bisherige Differenzierung nach Preisstufen und Fahrstrecken gehört der Vergangenheit an. So wird die Nutzung von Bus und Bahn für unsere Fahrgäste einfacher, transparenter und flexibler als je zuvor.“

Künftig entfällt im Zeitkartenbereich das bisherige System aus Waben und Preisstufen. Das Angebot wird auf Wochen-, Monats- und Jahreskarten im Jedermann- sowie im Ausbildungssegment fokussiert. Für jede Ticketart gilt künftig ein einheitlicher Pauschalpreis, unabhängig von der zurückgelegten Strecke.

Erhalten bleibt auch das bewährte Neun-Uhr-Angebot. Die Neun-Uhr-Monats- und -Jahreskarten gelten künftig ebenfalls verbundweit und richten sich insbesondere an Fahrgäste, die überwiegend außerhalb der Hauptverkehrszeiten unterwegs sind.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de