10.07.26
Zum 1. Juli wurde Marco Bär zum neuen Geschäftsführer der Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH bestellt. Damit folgt er auf Thorsten Rath, der sich nach acht Jahren als Geschäftsführer des ZOB künftig ausschließlich auf seine Tätigkeit innerhalb der Hamburger Hochbahn AG konzentriert. Die Position wird traditionell von der Hochbahn als größter Gesellschafterin der Gesellschaft besetzt.
Saskia Heidenberger, Vorständin Personal und Soziales bei der Hochbahn: „Thorsten Rath hat über acht Jahre höchst engagiert in seiner Doppelrolle die Geschäfte des ZOB geleitet und das Unternehmen entschlossen nach vorne entwickelt. Dafür gilt ihm unser herzlichster Dank. Mit Marco Bär übernimmt diese Aufgabe jetzt ein weiterer erfahrener Hochbahner, der neben kaufmännischem Wissen auch viel betriebliche Erfahrung im Busbereich mitbringt. Ich wünsche ihm alles Gute für seine künftige Doppelfunktion.“
Marco Bär ist bereits seit 1998 bei der Hochbahn. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und einem anschließenden BWL-Studium war er viele Jahre im Personalbereich tätig. Als Personalreferent rückte er nah an den Busbetrieb heran und kümmerte sich um die Personalthemen von zwei Betriebshöfen sowie der Busbetriebsverwaltung. Ab Sommer 2018 leitete er vier Jahre lang den Busbetriebshof Langenfelde, bevor er im Juli 2022 die Leitung der Abteilung Busbetriebsplanung übernahm.
Mit seiner umfassenden Erfahrung aus dem operativen Betrieb und seiner vielschichtigen Perspektive auf den Busbereich bringt Marco Bär das notwendige Handwerkszeug mit, neben seinen Aufgaben bei der Hochbahn künftig auch die Geschicke des ZOB erfolgreich zu leiten.
Marco Bär, neu bestellter Geschäftsführer des ZOB Hamburg: „Mein Vorgänger übergibt mir eine sehr gut funktionierende Organisation, Thorsten Rath hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich daher sehr auf diese besondere Zusatzrolle, gleichzeitig blicke ich den neuen Aufgaben mit viel Respekt entgegen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das man mir an dieser Stelle schenkt, und werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dieses in Zukunft auch zurückzuzahlen.“
Thorsten Rath hat den ZOB mit einer umfassenden Sanierung in den vergangenen acht Jahren zukunftsfähig aufgestellt. Für die kommenden Monate übergibt er nun zwei bedeutende Projekte in die Hände seines Nachfolgers: die Fortführung der Teilelektrifizierung des ZOB sowie den Ersatz der Fahrzielanzeiger.
Der Hochbahn bleibt Thorsten Rath weiter erhalten. Nachdem er 14 Jahre den Busbetriebshof Hummelsbüttel geleitet hat, steigt er nun tiefer in den Neubau des Betriebshofs Meiendorf ein, den er als Betriebshofmanager künftig führen wird. Der erste elektrische Betriebshof in der Meiendorfer Straße soll bereits im Spätsommer 2026 fertiggestellt werden. Im Anschluss folgt ein Probebetrieb, bevor der Betriebshof mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026 regulär in Betrieb gehen wird.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de