17.07.26
Um autonome Fahrzeuge im ÖPNV auf die Straße zu bringen, werden Daten benötigt – für die Navigation, zur Erfassung der Fahrgastnachfrage und zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Fahrzeuge. Eine Datenbank, mit der sich solche zentralen Kennzahlen auswerten lassen, entwickelt ab sofort vhh.mobility, Deutschlands drittgrößtes kommunales Busunternehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg arbeitet im Projekt ahoi daran, autonome Shuttles im Rahmen der On-Demand-Flotte hvv hop auf die Straße zu bringen.
Die Entwicklung der Datenbank ist ein Teilziel des EU-geförderten Projekts „Camino-2“. Insgesamt kooperieren im Rahmen des Projekts zehn internationale Partner aus vier Ländern, darunter das Pariser Nahverkehrsunternehmen RATP Group (Frankreich), das flämische Nahverkehrsunternehmen De Lijn (Belgien) sowie das Multitel Innovation Center (Belgien), das die Konsortialführung übernommen hat.
Christian Thoss, Geschäftsführer der Innovationstochter vhh.forward von vhh.mobility, sagt: „Mit der Datenbank entwickeln wir eine Blaupause für die strukturierte Speicherung und Auswertung von Daten in autonomen Betrieben, von der dann auch andere Nahverkehrsunternehmen profitieren können. Sie wird es uns ermöglichen, unsere autonome Flotte effizienter und vernetzter zu steuern und gleichzeitig mit Herstellern und Partnerunternehmen reibungslos zusammenzuarbeiten.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de