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Rheinbahn: Zufrieden mit 2025

23.07.26

Die Düsseldorfer Rheinbahn AG blickt insgesamt positiv auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. Es war geprägt von steigenden Personal-, Energie- und Materialkosten, einem hohen Investitionsbedarf sowie der technischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen entwickelte sich die wirtschaftliche Lage besser als geplant.

Das operative Ergebnis lag rund 60 Millionen Euro über den ursprünglichen Mittelfristplanungen für das Geschäftsjahr 2025. Gleichzeitig stiegen die Fahrgeldeinnahmen und der Kostendeckungsgrad verbesserte sich. Der Jahresabschluss wurde von den Wirtschaftsprüfern uneingeschränkt testiert.

Nach Angaben des Unternehmens zeigen die eingeleiteten Maßnahmen zur wirtschaftlichen und organisatorischen Weiterentwicklung Wirkung. Gleichzeitig investiert die Rheinbahn weiter in Personal, Fahrzeuge, Infrastruktur, Digitalisierung und Sicherheit.

„Trotz hohen Kostendrucks und notwendiger Aufwendungen und Investitionen bleibt die Rheinbahn wirtschaftlich stabil. Das ist für uns entscheidend, denn wirtschaftliche Stabilität ist kein Selbstzweck. Sie schafft den Handlungsspielraum, den öffentlichen Nahverkehr weiter zu modernisieren und gezielt in Sicherheit, Qualität und Zukunftsfähigkeit zu investieren“, sagt Vorständin Annette Grabbe.

Als kommunales Verkehrsunternehmen erfüllt die Rheinbahn einen öffentlichen Auftrag. Der öffentliche Nahverkehr ist Teil der Daseinsvorsorge und kann systembedingt nicht allein durch Fahrgeldeinnahmen finanziert werden. Umso wichtiger ist nach Unternehmensangaben ein wirtschaftlicher und verantwortungsvoller Einsatz öffentlicher Mittel.

„Wir gehen verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln um und haben unser Ergebnis gegenüber der Planung deutlich verbessert. Unser Anspruch ist es, die Rheinbahn kontinuierlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Grundlage für einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr zu schaffen“, betont Grabbe.

Im vergangenen Jahr trieb die Rheinbahn nach eigenen Angaben den organisatorischen Wandel weiter voran. Dazu gehörten der Aufbau der Sicherheitsstrategie 2030, die Modernisierung interner Prozesse sowie Investitionen in Fahrzeuge, Infrastruktur und Digitalisierung. Zudem wurden Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen eingeleitet.

„Wir finanzieren nicht den Status quo, sondern investieren in die Modernisierung der Rheinbahn – in Fahrzeuge, Infrastruktur, Digitalisierung und Sicherheit“, erklärt Grabbe.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de