18.08.26
Zum Schulbeginn am 17. August schließen die Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) die Gleiserneuerung in der Bahnhofsunterführung planmäßig ab. Damit kehren die Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 5 und 6 auf ihre regulären Linienwege zurück. Gleichzeitig treten zum Start des neuen Schuljahres mehrere Änderungen im Stadtbahn- und Busverkehr in Kraft. Die Fahrzeiten der Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 4 und 6 bleiben unverändert. Auf der Linie 5 passt die EVAG lediglich einzelne Abfahrtszeiten an, um Anschlüsse zu verbessern.
Im Busverkehr bestehen dagegen weiterhin Einschränkungen. Wegen der Bauarbeiten der Deutschen Bahn am Schmidtstedter Knoten bleiben die Umleitungen der Linien 9, 51, 52, 60 und 155 im Bereich Daberstedt zunächst bestehen. Die Umleitung über die Löberstraße endet jedoch am 17. August. Dadurch fahren die Linien 9, 51 und 60 wieder über den Hauptbahnhof.
Zum Schulstart erweitert die EVAG außerdem das Angebot auf den Bus-Linien 58 und 155. Auf der Linie 58 kommen zusätzliche Fahrten zur besseren Anbindung der Märchensiedlung hinzu. Montags bis freitags wird eine weitere Abendfahrt gegen 20 Uhr angeboten, samstags eine zusätzliche Verbindung gegen 7.45 Uhr.
Auf der Linie 155 fährt der Kurs um bislang 15.59 Uhr ab Kranichfeld, Lindental künftig zwei Minuten früher und bedient zusätzlich die Haltestelle Kranichfeld, Obergasse. Damit reagiert die EVAG auf zusätzlichen Bedarf im Schülerverkehr.
Drei Haltestellen erhalten neue Namen. Aus „GVZ, Zalando Süd“ wird „In der Hochstedter Ecke“, „GVZ, Zalando Nord“ heißt künftig „GVZ, Ost“ und die Haltestelle „Büßleben, Denkmal“ wird in „Büßleben“ umbenannt. Auch auf der von der PVG Weimarer Land betriebenen Linie 235 gelten neue Fahrzeiten zwischen Urbicher Kreuz, Märchensiedlung und Klettbach.
Die Gleiserneuerung in der Bahnhofsunterführung wurde in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Während des ersten Abschnitts richtete die EVAG einen Schienenersatzverkehr ein. Im zweiten Bauabschnitt sorgten parallel laufende Arbeiten und die Sperrung am Schmidtstedter Knoten für zusätzliche Behinderungen. Weil die Busse die Brücke nicht passieren konnten, waren Umleitungen notwendig.
Nach Angaben der EVAG hatte der während des ersten Bauabschnitts eingerichtete Ersatzverkehr bei vielen Fahrgästen positive Rückmeldungen erhalten. Deutlich schwieriger sei die Situation im zweiten Abschnitt gewesen, weil sich die Arbeiten in der Unterführung mit der Sperrung am Schmidtstedter Knoten überschnitten und dadurch zusätzliche Wege entstanden.
Mit Abschluss der Arbeiten fahren die Stadtbahnen wieder regulär durch die Bahnhofsunterführung. Gleichzeitig wurde die Barrierefreiheit an beiden Haltestellen am Hauptbahnhof verbessert. Dadurch soll mobilitätseingeschränkten Fahrgästen der Ein- und Ausstieg erleichtert werden. Trotz des Abschlusses der Gleisarbeiten bleiben wegen der Arbeiten am Schmidtstedter Knoten einzelne Einschränkungen im Busverkehr bestehen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de