Für rund 11.000 Schüler in den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau sowie im Erzgebirgskreis beginnt wieder die Bus- und Bahnschule des Verkehrsverbunds Mittelsachsen (VMS). In den kommenden Monaten lernen die Kinder, wie sie Busse und Straßenbahnen sicher nutzen können. Die Ausbildung übernehmen Fahrer der beteiligten Verkehrsunternehmen gemeinsam mit Polizisten und Mitarbeitern der Verkehrswachten. Das Angebot richtet sich vor allem an Erst- und Viertklässler.
Seit dem Start im Jahr 2012 haben nach Angaben des VMS bereits rund 104.000 Kinder die Bus- und Bahnschule besucht. In diesem Jahr startet das Programm zunächst im Erzgebirgskreis. Dort arbeitet der VMS mit dem Regionalverkehr Erzgebirge (RVE) zusammen. Neu ist zudem eine Erweiterung in Zwickau: Klassen, in denen die Mehrheit der Schüler mit der Straßenbahn zur Schule fährt, können nun gezielt an einer Bahnschule teilnehmen.
Die Schulen werden jeweils zu Jahresbeginn über die Teilnahme informiert und können ihren Bedarf bis Ende März anmelden. Anschließend stimmen Verkehrsunternehmen, Verkehrswacht oder Polizei die Termine individuell mit den Schulen ab. Unterstützt wird das Projekt je nach Region unter anderem von den Sparkassen Chemnitz und Zwickau sowie von der Unfallkasse Sachsen. Ziel ist es, Kinder frühzeitig auf einen selbstständigen Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorzubereiten.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de