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protec testet Bodycams

Die ÜSTRA-Tochter protec testet in einer halbjährigen Pilotphase den Einsatz von Bodycams im Sicherheitsdienst. Ziel ist es, Erfahrungen mit der Technik zu sammeln und zu prüfen, welchen Beitrag die Kameras zur Deeskalation sowie zur Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern leisten können. Rund 80 der mehr als 300 Beschäftigten sind im Sicherheitsdienst tätig und kümmern sich in Tunnelstationen, an Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen um die Sicherheit.

Nach Unternehmensangaben kommen sie auf rund 15.000 Einsätze pro Jahr. Häufig reichen Präsenz und Gespräche aus, um Konflikte zu entschärfen. Die Bodycams sollen insbesondere in angespannten Situationen eine zusätzliche präventive Wirkung entfalten. Schon die sichtbare Ankündigung einer möglichen Aufzeichnung könne dazu beitragen, Situationen frühzeitig zu beruhigen. Gleichzeitig können Aufnahmen im Rahmen der geltenden rechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben dazu dienen, Vorfälle nachvollziehbar zu dokumentieren.

Die Pilotphase ist in vier Abschnitte gegliedert. Bis Ende Februar 2027 sollen alle Mitarbeiter im Streifendienst schrittweise mit Bodycams ausgestattet werden. Dabei werden technische Zuverlässigkeit, Abläufe und praktische Erfahrungen geprüft. Vor dem Start wurden die Mitarbeiter geschult. Während der Erprobung sind weitere interne Informationsveranstaltungen, Besprechungen und Unterstützungsangebote vorgesehen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de