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Rheinbahn führt Halt auf Wunsch ein

Die Düsseldorfer Rheinbahn AG macht auf ihren Service „Halt auf Wunsch“ aufmerksam. Zwischen 21 Uhr und 6 Uhr können Fahrgäste in den Bussen des Unternehmens auch zwischen regulären Haltestellen aussteigen, sofern Verkehrslage und Sicherheit dies zulassen. Das Angebot richtet sich an alle Fahrgäste, soll aber besonders Frauen, älteren Menschen und Jugendlichen kürzere und möglichst sichere Wege in den Abend- und Nachtstunden ermöglichen.

Wer den Service nutzen möchte, informiert den Fahrer am besten bereits beim Einsteigen oder spätestens eine Haltestelle vor dem gewünschten Ausstieg. Gehalten wird an einer geeigneten, möglichst gut beleuchteten Stelle entlang des regulären Linienwegs. „Für unsere Fahrerinnen und Fahrer ist der Halt auf Wunsch nur ein kurzer Zusatzstopp – für unsere Fahrgäste bedeutet er aber ein echtes Plus an Sicherheit“, erklärt Rheinbahn-Chefin Annette Grabbe.

Obwohl der Service bereits seit längerer Zeit besteht, ist er vielen Fahrgästen noch nicht bekannt. Deshalb wird das Angebot im Rahmen der „Sicherheitsstrategie 2030“ nun stärker beworben. Neue Aufkleber und Hinweise in den Bussen sollen die Möglichkeit sichtbarer machen. Die Rheinbahn will damit erreichen, dass sichere Mobilität nicht erst an der Haltestelle endet. Gerade in dunklen Straßen oder auf längeren Fußwegen kann der zusätzliche Zwischenhalt dazu beitragen, den restlichen Weg nach Hause zu verkürzen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de