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ÖBB vor Führungswechsel

Die ÖBB bereiten den Führungswechsel an der Spitze des Konzerns vor. Die Funktionsperiode des Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä endet nach elf Jahren am 30. Juni 2027. Bereits seit dem 12. September sucht das Unternehmen einen Nachfolger. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Erfahrung in einem Mobilitätsunternehmen, wirtschaftlicher Kompetenz, unternehmerischem Denken und internationaler Erfahrung. Die ÖBB sind in 18 Ländern tätig. Ziel ist eine geordnete Übergabe, während der laufende Reformprozess weitergeführt wird.

Parallel erweitert der Aufsichtsrat den Vorstand um eine neue COO-Funktion. Neben CEO und CFO soll künftig ein eigener Vorstand für den operativen Betrieb zuständig sein. CFO Manuela Waldner ist noch bis Juni 2028 bestellt. Der neue COO soll den Prozess der Bahnproduktion vom Fahrplan bis zur Zugbereitstellung konzernweit neu organisieren und steuern. Auch das konzernweite IT-Management soll in diesem Ressort gebündelt werden.

Gefordert werden Konzernerfahrung sowie Kenntnisse im Eisenbahnumfeld, bei IT-Governance, Betriebstechnologie, Digitalisierung, Informationssicherheit und Datenmanagement. Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer verweist auf steigende Fahrgastzahlen, eine hohe Netzbelastung und die Bedeutung von künstlicher Intelligenz im Eisenbahnverkehr der Zukunft.. Mit der Strukturreform soll die Holding gestärkt werden.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de