Stadler baut seinen Produktionsstandort in der kasachischen Hauptstadt Astana weiter aus. Das Unternehmen investiert mehr als 14 Milliarden Tenge, rund 25 Millionen Franken, in neue Werkstätten für das Schweißen und Lackieren von Aluminium-Wagenkästen. Damit entsteht die erste hochautomatisierte Produktionsstätte dieser Art für Schienenfahrzeuge in Zentralasien.
Mit dem Ausbau sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Stadler Kasachstan beschäftigt derzeit rund 650 Mitarbeiter, etwa 100 weitere Stellen sind vorgesehen. Gleichzeitig werden Fachkräfte aus Kasachstan an europäischen Stadler-Standorten für das Schweißen und Lackieren von Aluminium geschult. Bereits zuvor fanden Schulungen in der Schweiz und in Polen statt, etwa für die Montage von Drehgestellen, Elektroschränken und Unterflurkomponenten.
Der Standort Astana deckt schon heute große Teile der Fahrzeugproduktion ab. Dazu gehören die Fertigung und Lackierung von Wagenkästen, elektrische Ausrüstungen, Unterflurkomponenten und Drehgestelle sowie die Installation pneumatischer und elektrischer Systeme. Auch Montage und Inbetriebnahme erfolgen dort.
Mit den neuen Werkstätten will Stadler die lokale Wertschöpfung erhöhen, weitere Produkte für den kasachischen Markt und Exportprojekte herstellen. Bis 2031 sollen die Gesamtinvestitionen in Kasachstan mindestens 29,5 Milliarden Tenge beziehungsweise rund 53 Millionen Franken erreichen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
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Quelle: Zughalt.de