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Ausschreibungsgewinn für die evb

Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) wird auch in den kommenden zehn Jahren den Schienenpersonennahverkehr zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Freien Hansestadt Bremen durch. Der neue Verkehrsvertrag beginnt im Dezember 2027. Bestandteil ist der Betrieb der Regionalbahnlinie RB 33. Zusätzlich enthält der Vertrag eine Option für die RB 34 zwischen Bremervörde und Stade, deren Reaktivierung geplant ist.

Mit dem Zuschlag bleibt die wichtige Verbindung im Elbe-Weser-Raum in regionaler Hand. „Die Beauftragung unterstreicht nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der evb, sondern auch unsere Wachstumsziele“, erklärt Christoph Grimm, Sprecher der Geschäftsführung der evb.

Die LNVG vergibt SPNV-Leistungen regelmäßig im Wettbewerb, um einen wirtschaftlichen Betrieb für das Land Niedersachsen sicherzustellen. Die Verkehrsverträge werden europaweit ausgeschrieben. „Unser Expertenteam für die Ausschreibung hat kein Detail ausgelassen, um ein deutliches Signal zu setzen und neben wirtschaftlichen Aspekten auch den zukünftigen Fahrgastservice weiter zu verbessern“, sagt Grimm. Die RB33 sei für die evb nicht nur wirtschaftlich bedeutend, sondern auch eng mit der Geschichte des Unternehmens verbunden.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de