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NEB erweitert Einsatz von IVU.rail

Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) baut ihre Zusammenarbeit mit der IVU Traffic Technologies AG aus. Auf der InnoTrans unterzeichnete das Unternehmen ein erweitertes Lizenzpaket für die Software IVU.rail. Künftig sollen zusätzliche Funktionen bei der Planung von Fahrzeugen, Personal und Trassen unterstützen und eine schnellere Reaktion auf kurzfristige Änderungen ermöglichen. Die Zusammenarbeit zwischen NEB und IVU besteht bereits seit 2013. Seitdem plant und disponiert die NEB ihren Bahnbetrieb in Berlin und Brandenburg mit IVU.rail. Die nun geschlossene Vereinbarung verlängert die Partnerschaft um weitere zehn Jahre und erweitert den Funktionsumfang des Systems.

Zu den neuen Anwendungen gehört eine automatische Personaldisposition. Diese unterstützt die Planung von Diensten für das Fahrpersonal und berücksichtigt dabei Arbeitszeitvorgaben, bestehende Arbeitszeitkonten sowie individuelle Wünsche der Mitarbeiter. Die Dienstoptimierung soll eine effizientere Gestaltung der Einsatzplanung ermöglichen.

Zusätzlich führt die NEB eine neue Personalleitstelle ein. Diese soll der Disposition einen besseren Überblick über die aktuelle Betriebslage geben und den Personaleinsatz in Echtzeit unterstützen. Bei Störungen oder Ausfällen können dadurch Anpassungen schneller vorgenommen werden.

Auch das Trassenmanagement wird erweitert. Mit der TEL-TSI-konformen Lösung können Trassen für den Jahresfahrplan direkt aus IVU.rail heraus bestellt und verwaltet werden. Zudem lassen sich baubedingte Fahrplanänderungen von Infrastrukturbetreibern importieren und aus dem System heraus bearbeiten. Die NEB wird künftig sämtliche Anwendungen in der IVU.cloud nutzen. Dadurch soll eine sichere und skalierbare technische Grundlage für den langfristigen Betrieb der Systeme entstehen.

„Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der IVU zusammen. Die neue Vereinbarung für die kommenden zehn Jahre gibt uns Sicherheit und schafft die Grundlage, unsere Planung und Disposition langfristig weiterzuentwickeln“, sagt NEB-Geschäftsführer Sebastian Achtermann. Die neuen Funktionen ermöglichten es, Dienste effizienter zu planen, schneller auf Änderungen zu reagieren und Mitarbeiter zu entlasten.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de