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Dürener Stern geht an Rurtalbahn

Der Vergabeausschuss des Aufgabenträgers go.Rheinland hat den Betrieb der Linien RB 21, RB 23 und RB 28 im „Dürener Stern“ an die Rurtalbahn GmbH vergeben. Die Leistungen wurden erstmals gebündelt ausgeschrieben. Der neue Verkehrsvertrag beginnt zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 und läuft zunächst elf Jahre. Abhängig vom Fortschritt der bereits in Vorplanung befindlichen Elektrifizierung kann er dreimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.

Künftig umfasst der „Dürener Stern“ die RB 21 zwischen Düren, Jülich Nord und Linnich, die RB 23 von Düren über Untermaubach nach Heimbach sowie die RB 28 von Düren über Zülpich nach Euskirchen. Der bisherige Südast der Rurtalbahn erhält damit die neue Liniennummer RB 23.

Über die Vertragslaufzeit sind insgesamt fünf unterschiedliche Betriebskonzepte vorgesehen. Sie sollen schrittweise mit dem Ausbau der Infrastruktur umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Neubaustrecke Linnich–Baal und die Elektrifizierung der Eifel-Bördebahn auf der RB 28. Je nach Betriebsphase sind jährlich zwischen 1,3 und 1,7 Millionen Zugkilometer vorgesehen.

Zum Einsatz kommen weiterhin Dieseltriebwagen der Baureihe 650 vom Typ Regio-Shuttle sowie LINT 54 der Baureihe 622. Beide Fahrzeugtypen sollen im Rahmen des neuen Vertrags modernisiert werden. Für die Regio-Shuttle sind unter anderem eine neue Lackierung und neue Sitzpolster vorgesehen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de