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VRR fördert Barrierefreiheit in Witten

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat der Stadt Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis in der vergangenen Woche einen Bewilligungsbescheid über 1.230.100 Euro übersandt. Mit den Mitteln wird der barrierefreie Ausbau von 18 Bushaltestellen unterstützt. Die Gesamtausgaben für die Maßnahmen belaufen sich auf 1.562.500 Euro.

Die betroffenen Haltestellen werden zu Niederflurhaltestellen umgebaut. Dafür erhalten die Bussteige Buskapsteine mit einer Auftrittshöhe von 18 Zentimetern. Sie sollen den Ein- und Ausstieg erleichtern und insbesondere den Zugang für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste verbessern.

Zusätzlich richtet die Stadt an den Haltestellen taktile Leitsysteme ein. Vorgesehen sind Aufmerksamkeitsfelder im Einstiegsbereich sowie Begleitstreifen mit taktilen Platten. Damit soll vor allem blinden und sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung an den Haltestellen erleichtert werden.

Mit dem Ausbau kommt die Stadt Witten ihrer Verpflichtung nach, Bushaltestellen schrittweise barrierefrei zu gestalten. Der VRR fördert die Maßnahmen mit 1.230.100 Euro und übernimmt damit 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Investitionen sind Teil des weiteren barrierefreien Ausbaus der Nahverkehrsinfrastruktur in Witten. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die betroffenen Haltestellen einen stufenärmeren Einstieg und eine bessere Orientierung für Fahrgäste mit unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen bieten.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de