Die Bundespolizei warnt erneut vor dem Betreten von Bahnanlagen. Anlass sind mehrere Fälle im Raum Köln, bei denen Steine oder andere Gegenstände im Gleisbereich abgelegt wurden. Züge können Hindernissen nicht ausweichen und haben lange Bremswege. Besonders gefährlich sind auch Ablenkungen durch Smartphones oder Kopfhörer. Ebenso warnt die Bundespolizei vor Mutproben, Selfies auf Gleisen und dem Klettern auf abgestellte Züge.
Oberleitungen stehen dauerhaft unter Spannung. Bereits bei einem Abstand von weniger als drei Metern kann es zu einem tödlichen Stromüberschlag kommen. Gleise dürfen nur an vorgesehenen Übergängen gequert werden. Auf Bahnsteigen sollen Fahrgäste hinter der Sicherheitslinie bleiben, bis der Zug vollständig steht. Auch der Aufenthalt unmittelbar neben Gleisen ist wegen der Sogwirkung vorbeifahrender Züge gefährlich. Neben den Risiken drohen rechtliche Folgen bis hin zu Freiheitsstrafen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de