Die DB InfraGO hat mit dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus begonnen. Vertreter von Bahn, Bund, Land Brandenburg und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gaben in der vergangenen Woche in Raddusch den symbolischen Startschuss für die Arbeiten. Bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember führt DB InfraGO vorbereitende Maßnahmen durch. Anschließend wird die Strecke für die Hauptarbeiten vollständig gesperrt.
Bereits Ende 2027 soll das zweite Gleis in Betrieb gehen. Damit sollen mehr Züge fahren können und Begegnungswartezeiten entfallen. Der Ausbau schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen Halbstundentakt zwischen Berlin und Cottbus. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen. Nach Angaben von DB InfraGO soll die zusätzliche Kapazität zugleich für stabilere Fahrpläne sorgen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete den Ausbau als wichtiges Projekt für die Strukturentwicklung in der Lausitz. Das Land habe bereits früh die Finanzierung erster Planungsphasen im Rahmen von i2030 unterstützt. Auch DB-Infrastrukturvorstand Gerd-Dietrich Bolte verwies auf die Bedeutung der Verbindung für die Lausitz. Mit der besseren Schienenanbindung an Berlin sollen der Regionalverkehr und die Erreichbarkeit der Region gestärkt werden. Ab 2028 soll der Halbstundentakt dann auch starten.
Stefan Hennigfeld
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Quelle: Zughalt.de