04.11.26 (Österreich)
Die Klagenfurt Mobil GmbH (KMG) testet in dieser Woche einen neuen batterieelektrischen Solobus im Klagenfurter Stadtgebiet. Das zwölf Meter lange Fahrzeug soll vor allem bei Sonderfahrten für Schulen, Kindergärten und Unternehmen eingesetzt werden, zeitweise aber auch im regulären Linienbetrieb auf der Linie C.
Im Mittelpunkt des Tests steht die Reichweite im Alltag. Die Batterie verfügt über eine Gesamtkapazität von 490 kWh, davon sind 392 kWh nutzbar. Geladen wird der Bus auf dem Betriebsgelände der KMG mit einem mobilen Ladegerät, das eine Leistung von bis zu 43 kW ermöglicht. Da das Testfahrzeug nicht mit einem Fahrscheinverkaufssystem ausgestattet ist, kann es während des gesamten Erprobungszeitraums kostenlos genutzt werden.
Die KMG will mit dem Einsatz Erfahrungen unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen sammeln. Zu den ersten Fahrgästen gehörten Schüler der Klassen 3a und 3b der Volksschule Welzenegg. Sie fuhren mit dem Elektrobus von der Schule zum Lakeside Park.
Der Test ist zugleich Teil der Klimastrategie der Stadt. Klagenfurt wurde von der Europäischen Kommission für die EU-Mission „100 Climate-Neutral and Smart Cities“ ausgewählt und strebt bis 2030 Klimaneutralität an. Elektrobusse sollen dabei helfen, lokale Emissionen und Verkehrslärm zu verringern. Die KMG will mit den Testfahrten prüfen, wie sich die Technik im täglichen öffentlichen Verkehr bewährt.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de