Controller (m/w/d)
Bist du detailorientiert, hast ein Gespür für Zahlen und bist ein strategischer Denker? Dann könnte eine Karriere als Controller für Sie interessant sein.

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Was macht man als Controller?
Wie in vielen Berufen hat sich auch das Aufgabenspektrum des Controllers (m/w/d) in den letzten zehn Jahren erheblich verändert. Ging es bis dahin hauptsächlich darum, quasi als interner Wirtschaftsprüfer die Unternehmenskennzahlen und ihre korrekte Auflistung zu prüfen und zu analysieren, sind Controller heute zunehmend Berater der Geschäftsführung. In dieser Funktion haben sie unter anderem die Aufgabe, Einsparpotenziale sowie Weiterentwicklungspotenziale im Unternehmen zu entdecken. Sie tragen mit ihrer Tätigkeit dazu bei, dass ein Unternehmen so wirtschaftlich wie möglich arbeitet. Dazu schaffen bzw. betreiben sie ein betriebsinternes Planungs- und Berichtswesen zur Steuerung und Kontrolle.
Trotzdem haben Controller (m/w/d) häufig ein negatives Image bei den Kollegen/innen – beispielsweise, weil Einsparmaßnahmen häufig mit Personalabbau einher gehen. Oder benötigte Gelder für Projekte nicht bewilligt werden, weil das Controlling abrät.
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Was sind die Anforderungen an Controller?
Wer die Laufbahn des Controllers wählt, sollte deshalb in der Lage sein, mit entsprechender Kritik umgehen zu können. Ein dickes Fell und Durchsetzungsvermögen ist in diesem Beruf also von Vorteil.
Weitere Voraussetzungen sind:
- Kaufmännische Ausbildung, evtl. abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft
- Kenntnisse im Bereich Buchführung (Rechnungswesen) und Betriebswirtschaftslehre
- Kenntnisse in Excel und/oder anderen Kalkulationsprogrammen
- Empathie
- Neugier und Gespür für aktuelle Trends
- Kommunikationsfähigkeit
- Genauigkeit
- Durchsetzungsvermögen
Wie ist der Ablauf der Ausbildung zum Controller?
Controller (m/w/d) ist kein klassischer Ausbildungsberuf mit eigener Lehre, sondern ein Weg über Ausbildung oder Studium und anschließende Weiterbildung. Der Einstieg erfolgt in der Regel über eine kaufmännische Ausbildung, zum Beispiel zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau, oder über ein wirtschaftswissenschaftliches Studium, etwa Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Controlling oder Rechnungswesen. Für die IHK-Prüfung zum „Geprüften Controller“ bzw. zur „Geprüften Controllerin“ brauchst Du nach einer dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildung mindestens drei Jahre einschlägige Berufspraxis, nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium mindestens zwei Jahre. Weitere Zugänge gibt es mit einer anderen anerkannten Ausbildung und vier Jahren oder mit sechs Jahren einschlägiger Berufspraxis. Geprüft werden unter anderem Kostenrechnung und Kostenmanagement, Unternehmensplanung und Budgetierung, Jahresabschlussanalyse sowie Berichtswesen; dazu kommen eine Projektarbeit, eine Präsentation und ein Fachgespräch.
Controller (m/w/d) ist seit einiger Zeit ein anerkannter Fortbildungsberuf. Damit sind die Anforderungen standardisiert. Unterschiedlich sind die Wege, um zum Ziel zu kommen. Klassisch ist beispielsweise die Absolvierung eines Controlling-Studiums oder ein IHK-Abschluss. Dieser wird zum Teil in Zusammenarbeit mit kooperierenden Weiterbildungsinstituten angeboten. Darüber hinaus bieten verschiedene Institute die Vorbereitung auf die IHK-Prüfung an.
Eine Übersicht der Weiterbildungen im Bereich Controlling findet sich u.a. hier.

Wie hoch ist das Gehalt als Controller in Deutschland?
Nach Abschluss der Ausbildung beträgt das Einstiegsgehalt eines Controllers rund 3.600 Euro brutto im Monat, also 43.200 Euro brutto im Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung als Controller liegt das Durchschnittsgehalt bei 50.000 Euro brutto im Jahr.
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