ICE 4 als Botschafter Sachsens unterwegs

 

(Fernverkehr) Autor:Stefan Hennigfeld

Ein ICE der jüngsten Zuggeneration ist seit letzter Woche als Botschafter Sachsens in Deutschland unterwegs. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn und Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, tauften einen ICE 4 auf den Namen „Freistaat Sachsen“. Die neuen Züge sind das künftige Rückgrat der DB-Fernverkehrsflotte und wie alle DB-Fernverkehrszüge mit hundert Prozent Ökostrom unterwegs.

Alle drei Wochen stellt die DB derzeit einen ICE 4 auf die Schiene. Bis 2026 fließen rund 8,5 Milliarden neue oder modernisierte DB-Fernverkehrszüge. Ronald Pofalla: „Für klimafreundliche Mobilität schaffen wir mehr Kapazität auf der Schiene. Die neuen ICE-Züge gehören dazu. Der ICE 4 ist der modernste rollende Botschafter, über den wir bei der Deutschen Bahn verfügen. Ein passender Botschafter für das Bundesland „Freistaat Sachsen“, in dem wir derzeit an der Zukunft der digitalen Bahn in Deutschland arbeiten. In einem einzigartigen Labor forschen wir in Annaberg-Buchholz zusammen mit Wissenschaft und Industrie an der Digitalisierung des Bahnverkehrs.“

Bis 2026 werden insgesamt 137 ICE 4 die DB-Fernverkehrsflotte verstärken. Mit 830 Sitzplätzen bietet er viermal so viel Platz wie ein Flugzeug. Ein Teil der ICE 4 erhält einen zusätzlichen Wagen und wird mit dann 375 Metern zur längsten Zugeinheit der DB-Flotte. Die Zahl der Sitzplätze in diesen Zügen steigt auf 918.





Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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